FreiHand

Raffinierte Masche (Vol. 2) – Andenbeeren

„Topotopo“, „Uchuba“, „Motojobobo“ oder „Uvilla“ – die Namen der Andenbeere auf ihrem Heimatkontinent Südamerika sind vielfältig und klingen so exotisch wie die Frucht selbst schmeckt. Ich erinnere mich an unsere schlussendlich über drei Meter hohe Pflanze, die wir vor zwanzig Jahren im Schrebergarten meines Schwiegerpapas direkt an der Gartenhüttenwand gesetzt hatten. Die im Holz gespeicherte und widerstrahlende Wärme verlieh dem Nachtschattengewächs wahrlich Flügel. Der Geschmack der Früchte war mit jenem gekaufter Andenbeeren nicht zu vergleichen.

Unsere Kinder (männliche Teenager mit Obstphobie ausgeschlossen) lieben Andenbeeren, also lag es nahe, dass im Rahmen meines Puppenküchen-Projekts für unser jüngstes Familienmitglied Merlin (4) auch eine Häkelvariante der „Goldbeeren“ entstehen sollte.

Natürlich benötigte auch die Spielvariante eine Unmenge an Blättern, um die „Lampions“ nachzubilden, die den Verzehr erst zum Erlebnis machen. Manchmal hege ich ja den leisen Verdacht, dass ohne das Auspacken der Beeren diese gar nicht in den Bäuchen der Kinder landen würden.

Viele Häkelblätter bedeuten leider auch viel Näharbeit. Wie ich dazu stehe, habe ich im ersten Teil meiner Reihe schon erläutert https://belinda.amplatz.today/freihand/raffinierte-masche-vol-1-orangen/

Doch nach getaner Arbeit kann ich mit Stolz behaupten, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Eine Anleitung findet ihr im „The KnitKnotShop“ von Sabrina Hohmann. Viel Spaß beim Nachhäkeln!

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