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KROATIEN – Insel Pag

Als mein Mann und ich mit unserem ersten Kind vor vielen Jahren das allererste Mal die Insel Pag besuchten, wussten wir, dass wir wiederkommen würden. Die Kargheit des Eilands mit seinen trockenen Fels- und Sandlandschaften und den uralten Olivenbäumen lässt einen alle Gedanken an Überflüssiges vergessen. Um diese Jahreszeit sind hier nur zwei Dinge wichtig: Schatten und Wasser.

Unmittelbar nach Überqueren der 35 Meter hohen Pag-Brücke „Paški most“, die über die Meerenge Ljubačka Vrata vom Festland auf die Insel führt, gelangt man zu den Ruinen der Befestigungsanlage „Fortica“ aus dem 17. Jahrhundert.

Sie diente der Beobachtung und ggf. Verteidigung der damals stark befahrenen See-Handelsroute, über welche reger Handel getrieben wurde.

Die Insel selbst produziert heute vor allem den berühmten Pager Schafkäse „Paški sir“, Oliven, Wein und Salz. Dank des trockenen, heißen und windigen Klimas sowie der günstigen Tonoberfläche wurde auf Pag mehr als anderswo in Kroatien schon seit Jahrhunderten das „weiße Gold“ gewonnen. Fährt man über die Insel, so erblickt man unweigerlich die flächenmäßig beeindruckenden Solinen.

Wir genossen auf unserer Fahrt die grandiosen Ausblicke.

An der Spitze der fast 60 km langen Insel liegt das kleine Dörfchen Lun, wo wir zu Mittag aßen, um im Anschluss daran am „Jadra Beach“ einen Sprung ins kühle Nass zu wagen.

Ob man das Salz hier auf den Felsen der Bucht als „natürliche Soline“ bezeichnen darf?

Die Bucht bot Michael und Maja (11) tolle Möglichkeiten, um zu schnorcheln, während die kleinen Jungs auf den Felsen herumturnten oder Kieselsteine ins Wasser warfen. Die Stunden bis zum Sonnenuntergang waren daher wahrlich kurzweilig.

Der Höhepunkt für die Kinder war dann noch das nächtliche Übersetzen mit der Fähre.

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