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Frühlingsknotenblume – Erster Versuch einer botanischen Illustration

Maja (11) liebt alles Kreative. Sie malt, zeichnet, gestaltet und experimentiert und geht darin vollends auf.

Seit einigen Wochen sieht sich unser Mädel regelmäßig professionelle Zeichenkurse für Kinder online im Internet an und versuchte sich bisher vor allem an Tierzeichnungen. Doch heute widmete sie sich – passend zur Jahreszeit – der Frühlingsknotenblume.

Frühlingsknotenblumen sind streng geschützt und dürfen in der Wildnis nicht ausgegraben werden. Erlaubt ist hingegen in Österreich das Pflücken eines Handstraußes. Wer diese schönen Frühlingsboten jedoch in seinem Garten haben möchte, kann sie im Sommer zB hier bestellen und die Zwiebeln dann idealerweise im Herbst an einem halbschattigen Ort pflanzen: https://www.gaissmayer.de/web/shop/themenwelten/mit-stauden-gestalten/wild-und-naturgarten/heimische-wildstauden/50/10-stueck-leucojum-vernum/1525/

Nach genauer Betrachtung der einzelnen Bestandteile und gezogenen Vergleichen zum Schneeglöckchen startete dann Maja den ersten Versuch einer botanischen Illustration.

Obwohl sie zuletzt bei ihren Zeichnungen eher im Graustufenbereich blieb, ermunterte ich sie, ihre Zeichnung mit Buntstiften zu kolorieren. Ihre anfängliche Befürchtung, dass sie ihr Werk damit „zerstören“ könnte, waren bald wie vom Winde verweht.

Für die Beschriftung der Bestandteile nahm sie ihr Biologiebuch zur Hilfe.

Bereits während dem Zeichnen kam in Maja der Wunsch hoch, die einzelnen Bestandteile zusätzlich unter dem Mikroskop betrachten zu wollen.

Dabei konnte sie spannende Erkenntnisse gewinnen, so zB, dass die Unterseite der Blätter durch kleinste Wassertröpfchen silbriger wirkt als die Oberseite, die grün aussieht.

Als sie im äußersten Bereich der von ihr entnommenen Zwiebelschicht sogar noch Flüssigkeitsbewegungen beobachten konnte, war sie über alle Maßen fasziniert, wenngleich sie das im ersten Moment richtig gruselig fand. Aber auch die Staubbeutel und die Samen der Kapselfrucht führten zu einem staunenden Gesicht bei Maja. Notieren wollte sie ihre Beobachtungen allerdings nicht. Sie bevorzugte es, über ihre Beobachtungen zu sprechen 😉

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