FreiHand

Hirtenpfandl mit Ysop

Ysop ist eine altbewährte Heilpflanze. In der Naturheilkunde wird er vor allem bei Husten und Bronchitis verwendet, soll aber auch als Öl gegen Depressionen helfen und die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Schwangere sollen das Ispenkraut übrigens besser nicht oder nur sehr sparsam verwenden. Und auch Kinder essen das Kraut am besten nicht als „Salat“, sondern eben als Gewürz in feinen Dosen.

In unserem Bauerngarten gedeiht Ysop prächtig. Er mag mageren und kalkhaltigen Boden, also tut man gut daran, den Pflanzort am besten nicht zu düngen. Ysop ist eine mehrjährige Staude und ein richtiger Bienen- und Hummelmagnet.

Aber nicht nur unsere Insekten sollen etwas von ihm haben, sondern auch wir selbst.

Maja (10) und ich kochten daher heute zu Mittag eine Abwandlung von unserem „Hirtenpfandl“. Üblicherweise würzen wir dieses Gericht mit Thymian (gern auch wilden Thymian von der Wiese). Passend sind aber auch Rosmarin und eben Ysop. Die Kartoffeln wurden schon am Vormittag gekocht, dann geschält und in Scheiben geschnitten in eine ausreichend große Auflaufform geschichtet. Maja bereitete einen Guss aus drei Eiern und 250 ml Schlagobers aus der „Ackerbox“, 300 g Feta, Salz, Pfeffer und den kleinen Ysop-Blättern und -Blüten.

Der Guss wurde dann vorsichtig über die Kartoffeln verteilt und das ganze im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) gute 40 min. überbacken. Da das Aroma des Krautes natürlich durch die Hitze ein wenig verloren ging, streuten wir dann noch einmal Blüten und Blätter über das angerichtete Essen. Das ist nicht nur gesund, sondern schaut auch richtig hübsch aus, findet ihr nicht auch?

Mahlzeit!

2 Kommentare

  • Rikki Hribar

    Liebe Belinda 🥰! Klingt gesund für mich und bestimmt sehr köstlich! Ysop wächst im Garten vom Museum auch. Leider haben wir bei deinem letzten Besuch den Kräutergarten nicht angesehen, also was bedeutet das…..? Umarmung Rikki 👒

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