FreiHand

Von „Uå-Uå“ zu „Uåff“

Unser zweijähriger Miniknirps kennt eigentlich nur eine einzige Zeichentrickserie – „Pauli Maulwurf“. An den Kinder-Medientagen darf er sich diese zuckersüßen Folgen anschauen. Am meisten Spaß macht es ihm, wenn andere Familienmitglieder mitsprechen, mittanzen, mitsingen und die Geschehnisse kommentieren. „Maulwurf“ gehörte zu den ersten zwanzig Wörtern, die unser Rede-Spätzünder über seine Lippen bekam. Und da sein Lieblings-Vokal das kärntnerische „å“ ist, kreierte er anfänglich ein „Uå-Uå“, später dann ein „Uåff“ aus dem vorgesprochenen „Maulwurf“.

Nun habe ich schon ausreichend Erfahrung darin gesammelt, Kinderstoffe am besten nicht zu lange liegen zu lassen. Innerhalb von Monaten kann aus einem Mama-Das-Ist-Mein-Aller-Aller-Lieblings-Stoff ein Ehrlich-Gesagt-Gefällt-Er-Mir-Jetzt-Doch-Nicht-Mehr-So-Gut-Stoff werden. Da lobe ich mir doch mein eher redefaules Kleinkind. Da gibt es wenigstens keine Widerrede und Mama kann die „Bestimmerin“ sein. *)

*) Wer mich nicht so gut kennt: Die letzten beiden Sätze bitte mit einem Augenzwinkern lesen. Ich liebe meine Kinder über alles.

Also kramte ich die vier vorhandenen Maulwurf-Panels von https://www.stoffundliebe.de/ hervor und griff – wieder einmal – zu einem meiner absoluten Lieblings-Schnittmuster, dem Poloshirt „Paul“ von „Petit et Jolie“ https://www.makerist.de/patterns/poloshirt-paul-gr-74-164-ebook-petit-et-jolie-design

Nach einem Zuschneidetag im November wurde ein etwas dunkler, verschneiter Tag Anfang Dezember schlussendlich dazu genutzt, die vier Poloshirts in Gr. 92 zu nähen.

So ein Nähtag macht nicht nur mich glücklich, sondern in diesem Fall auch das benähte Kind.

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