• FreiGepäck

    Jå, mir san mit’m Radl då!

    Endlich ist der Frühling da! Die Temperaturen steigen, und der Winterspeck ist unter den lockeren Shirts und Tanktops viel sichtbarer als unter den dicken Strickpullis der letzten Monate. Da ist die Motivation groß, die vernachlässigten Muskeln einmal gründlich zu entstauben. Es brauchte zwar einiges an Überredungskunst, auch den dauerübermüdeten Alles-Ist-Doof-Außer-Zocken-Und-Essen-Teenager auf’s Fahrrad zu bekommen – schlussendlich „überzeugte“ ihn aber meine Dann-Eben-Nicht-Taktik. Linus (8) war auch zuvor schon mit dem Fahrrad bis zum Spielplatz am Wasenboden geradelt. Dieses Mal sollte das nur ein Etappenziel sein. Die Sonnenstrahlen hatten viele Menschen an diesem Sonntag rausgelockt. Omas begleiteten ihre Dreirad fahrenden Enkelkinder und ignorierten weitestgehend ihre (absichtlich?) zurückgefallenen Männer. Unter der CCV-Brücke lungerten…

  • FreiLand

    Hupf‘ in Gatsch!

    Die strahlend schönen Wintertage nehmen heuer kein Ende. Tag für Tag wache ich auf und blicke schon wieder in wolkenloses Azur. Allerdings ist meine aktuelle Stimmung auch eher „blue“ – ich sehne mich nach einem ganz normalen Leben ohne diesen „Pandemie“-Irrsinn in der Welt. Also nahm ich mir am Wochenende vor, etwas für meine Seele zu tun und den Rufen des Waldes zu folgen. Der kleine zweijährige Wichtelzwerg gehört ja zur spazierfreudigen Sorte Mensch und schafft dabei ganz beachtliche Strecken. Er war schnell zu motivieren. Die beiden nächstgrößeren Geschwister hatten auch richtig Lust auf Wald. Nur unser Teenager hatte dringenden Schlafbedarf und war auch am frühen Nachmittag noch nicht aus…

  • FreiLand

    Tscheltschnigkogel

    Nachdem unsere Morgenspaziergänge durch Husten und Rotznase des jüngsten Familienmitglieds einige Tage unterbrochen waren, setzten wir in dieser Woche unsere Runden wieder fort. Mein Vorschlag, Richtung Tscheltschnigkogel zu wandern, wurde zumindest von Laurin schon einmal gern angenommen. Zuletzt war er mit mir vor vielen Jahren da, selbst noch ein Knirps und von mir im Tragetuch hochgeschleppt. Wie schnell ist die Zeit seitdem vergangen. Dieses Mal preschte er schon voraus und wer weiß: Vielleicht trägt er mich da noch einmal hoch? Beim Sanatorium startend war schon das „Eintrittsportal“ in den Wald ein Traum. Nach einem zauberhaften Waldstück erreichte man schon nach kurzer Zeit die Wiesen der Genottehöhe. Erstaunt darüber, dass der…